Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.

Mit Ernährung und Bewegung gegen das Glaukom



Bisher gibt es keine endgültigen Beweise für Zusammenhänge zwischen dem Auftreten eines Glaukoms und einer ungesunden Ernährungsweise. Es wird aber angenommen, dass Koffein über eine kurze Zeitperiode hinweg den Augeninnendruck erhöhen kann. Glaukom-Patienten sollten deshalb vorsichtshalber nicht zu viel Kaffee trinken.

Sehr wahrscheinlich sind auch gewisse Vitamine und Mineralstoffe wie zum Beispiel Zink, Kupfer, Selen und die Vitamine A, C, und E für das Auge wichtig. Magnesium etwa hat vielfältige Aufgaben in unserem Stoffwechsel. So ist es unter anderem für den Energiestoffwechsel der Zellkraftwerke (Mitochondrien) unserer Zellen bedeutend und kann die Freisetzung von Stresshormonen reduzieren sowie die Stressreaktionen im Organismus dämpfen. Weiterhin ist Magnesium ein Gegenspieler des Endothelins und kann so zur Gefäßweitung beitragen und die Augendurchblutung fördern.

Außer Magnesium scheint auch Ginkgo biloba einen positiven Effekt bei einem Normaldruck-Glaukom zu haben. Extrakte der Blätter und Samen des Ginkgo-Baums haben antioxidative Eigenschaften. Außerdem sollen Ginkgo-Präparate die Durchblutung im Gehirn und der Augen fördern.

Es gibt jedoch keine anerkannte Diätempfehlung bei einem Glaukom.

Körperliche Aktivität

Es gibt Hinweise, dass regelmäßige sportliche Aktivität allein den Augeninnendruck senken kann. In einer Studie, bei der Glaukompatienten drei Monate lang regelmäßig Sport trieben (viermal wöchentlich für 40 Minuten Radfahren auf dem Hometrainer), zeigte sich, dass der Augeninnendruck durchschnittlich um 20 Prozent geringer war als ohne Sport. Allerdings gilt dies nicht für das Engwinkelglaukom – bei dieser Form konnte man keine positiven Effekte durch Sport beobachten.
Autoren und Quellen
Weiterführende Themen