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Antioxidative Nahrungsmittel



Während wir Sport treiben, entstehen in unserem Körper vermehrt sogenannte freie Radikale. Diese hochreaktiven Atome oder Molekülteile können durch Oxidation eine Schädigung der Gewebestrukturen im Körper verursachen. Dass sie gleichzeitig auch eine Minderung der muskulären Leistung hervorrufen sollen, ist derzeit jedoch nicht bewiesen. Auch die Zufuhr von Antioxidantien in Form von Vitamin-C-Tabletten nach dem Sport hat bisher keine Leistungsverbesserung gebracht.


Es gilt: Eine ausgewogene, vollwertige Ernährung versorgt den Körper mit ausreichend Antioxidantien. Eine zusätzliche Zufuhr von synthetisch hergestellten Vitaminen oder anderen Mikronährstoffen ist nicht erforderlich.Um die antioxidativen Enzymsysteme herzustellen, benötigt der Körper Eisen, Zink, Mangan, Selen und Kupfer. Diese Spurenelemente sind beispielsweise in Lebensmitteln wie Vollkornbrot mit Natursauerteig, Kokosflocken, Haferflocken, Meeresfisch, Käse, Linsen und Erbsen enthalten, die Sie am besten mehrmals wöchentlich essen sollten.

Antioxidativ wirkende Lebensmittel können in drei Gruppen eingeteilt werden:
  • In Sojaprodukten, Sojakeimlingen und Kartoffeln sind Hemmstoffe enthalten.
  • Bitterstoffe – sogenannte Polyphenole – stecken in Gemüse (vor allem Zwiebeln, grünen Bohnen, Grünkohl, Brokkoli), Obst (vor allem Grapefruits, Trauben, Äpfel, Kirschen), Beeren (vor allem Johannisbeeren und Brombeeren), Walnüssen sowie grünem und schwarzem Tee.
  • Obst (vor allem Zitrusfrüchte) und Gemüse (vor allem Paprika und Karotten) enthalten Vitamin C sowie β-Carotin. In Weizenkeimen ist Vitamin E enthalten.
Sie sollten täglich zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse zu sich nehmen, um Ihren Körper ausreichend mit Antioxidantien zu versorgen.
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